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Wann spricht man von einem unerfüllten Kinderwunsch?

Laut aktueller Studienlage bleiben bis zu 20 Prozent der Ehen in hoch entwickelten Industrieländern ungewollt kinderlos. Dies hat die unterschiedlichsten Gründe.

Formen der Kinderlosigkeit

Beides, eine nicht eintretende Schwangerschaft und die Unfähigkeit, eine Schwangerschaft auszutragen, führen zu einem unerfüllten Kinderwunsch. Eine Unfähigkeit schwanger zu werden liegt vor, wenn ein Paar mehr als zwei Jahre lang regelmäßig ungeschützten Geschlechtsverkehr hat, ohne dass eine Schwangerschaft eintritt – die so genannte Sterilität.
Eine Unfähigkeit die Schwangerschaft auszutragen liegt vor, wenn es trotz einer Befruchtung nicht zu einer stabilen Schwangerschaft kommt. Das nennt man in der Medizin Infertilität.

Sterilität und Infertilität

Oft lassen sich die Ursachen eines unerfüllten Kindeswunsches nicht genau bestimmen, wodurch eine genaue Zuordnung zu Sterilität und Infertilität nicht immer möglich ist. Die Studienlage nennt unterschiedliche Ursachen der Sterilität: So geben einige an, dass sie zu etwa 40 Prozent auf Seiten der Frau und zu etwa 40 Prozent auf Seiten des Mannes liegen. Andere gehen davon aus, dass sie zu 30 Prozent durch Störungen bei der Frau, zu 25 Prozent beim Mann und zu 40 Prozent kombiniert (bei Mann und Frau) sind. 5 bis 10 Prozent bleiben ungeklärt.

Über 24.000 Schwangerschaften und 17.000 Geburten durch künstliche Befruchtung

Im Jahr 2016 wurden in 134 Kinderwunschzentren 100.000 Zyklen zur Eizellgewinnung erfasst. 18.189 Schwangerschaften sind aus einem Frischzyklus (Schwangerschaftsrate 32,3%) und 6.636 Schwangerschaften aus einem Auftauzyklus (Schwangerschaftsrate 27%) entstanden.
73,2% der Schwangerschaften führten zu einer Geburt. Laut aktuellem Jahrbuch des D.I.R. (Deutsches IVF Register) gibt es in Deutschland eine Kinderlosenquote von 20,8% (bezogen auf das Geburtsjahr 1967, also über 50 Jährige).

Die Chancen sind gut für einen Kinderwunsch durch künstliche Berfruchtung 

Die Daten des Deutschen IVF Register aus dem Jahr 2016 zeigen deutlich, dass eine Schwangerschaft bzw. Geburt insbesondere zwischen dem 25 und 37 Lebensjahr mit einer Schwangerschaftsrate von 35% bis 41% - und einer Geburtenrate von 26% bis 33% durchaus auf einem sehr erfolgsversprechenden Niveau liegen. Bei Frauen ab 38 sinken die Erfolgsaussichten auf eine Geburt mit jedem Jahr um ca. 3%.
 
Quellen:
Bücher Kinderwunsch