Bücher 2019

Bücher 2019 in sehr großer Auswahl entdecken

Wir haben wunderbare Bücher aus dem Jahr 2019 für Sie im Überblick

Ob Roman, Krimi, Thriller oder Sachbuch, bei uns werden Sie bestimmt fündig.

Mit Spannung erwarten wir auch dieses Jahr wieder die Nominierungen und Gewinner der verschiedenen Buchpreise. Aktuell haben wir die Bücher 2019, die Bestseller und die Neuerscheinungen aus dem Jahr 2019 sowie die nominierten Bücher in der Kategorie Belletristik für den Preis der Leipziger Buchmesse für Sie im Überblick. Am 21. März 2019 werden die Gewinner in den Kategorien Belletristik, Sachbuch/ Essayistik und Übersetzung des mit 60.000 EUR dotierten Preises auf der Lepziger Buchmesse in der Glashalle bekanntgegeben.

Wir von Deutsche-Buchhandlung.de drücken allen teilnehmenden Autoren und ihren Werken unseren literarischen Daumen.   

Update Bücher 21.03.2019: 

Gewinner: Preis der Leipziger Buchmesse 2019 "Belletristik"

Anke Stelling hat mit Ihrem Roman „Schäfchen im Trockenen“ den Preis der Leipziger Buchmesse 2019 gewonnen. Der Roman ist Ende 2018 im "Verbrecher Verlag, Berlin"erschienen.

Die Hauptfigur des Romans „Resi“ ist eine Schriftstellerin im Szene Viertel Prenzlauer Berg.  Ihr Freundeskreis wendet sich von ihr ab, weil sie über ihre Freunde geschrieben hat. Resi lebt mit ihren 4 Kindern in verbesserungswürdigen Zuständen, sie versteht schnell, dass die Worte: "Das ist toll, wie du das alles schaffst" meint: ich bin froh (!), nicht in deiner Situation zu sein.    

 

Für die Buchpreis-Jury ist „Schäffchen im Trockenen“ ein harscher Roman der wehtun will und wehtun muss.

Wir gratulieren zu diesem schönen Erfolg!

Gewinner: Preis der Leipziger Buchmesse Belletristik 2019

Schäfchen im Trockenen

 Buch

22,00 €

Resi hätte wissen können, dass ein Untermietverhältnis unter Freunden nicht die sicherste Wohnform darstellt, denn: Was ist Freundschaft? Die hört bekanntlich beim Geld auf. Die ist im Fall von Resis alter Clique mit den Jahren so brüchig geworden, dass Frank Lust bekommen hat, auszusortieren, alte Mietverträge inklusive. Resi hätte wissen können, dass spätestens mit der Familiengründung der erbfähige Teil der Clique abbiegt Richtung Eigenheim und Abschottung und sie als Aufsteigerkind zusehen muss, wie sie da mithält.
Aber Resi wusste’s nicht. Noch in den Achtzigern hieß es, alle Menschen wären gleich und würden durch Tüchtigkeit und Einsicht demnächst auch gerecht zusammenleben. Das Scheitern der Eltern in dieser Hinsicht musste verschleiert werden, also gab’s nur drei Geschichten aus dem Leben ihrer Mutter, steht nicht mehr als ein Satz in deren Tagebuch.
Darüber ist Resi reichlich wütend. Und entschlossen, ihre Kinder aufzuklären, ob sie’s wollen oder nicht. Sie erzählt von sich, von früher, von der Verheißung eines alternativen Lebens und der Ankunft im ehelichen und elterlichen Alltag. Und auch davon, wie es ist, Erzählerin zu sein, gegen innere Scham und äußere Anklage zur Protagonistin der eigenen Geschichte zu werden.

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